Unfreiwilliger Italian Summer Part I – Unsere Booking-Odyssee für Sardinien + Trip Report

Sardinien tauchte bei uns über die Jahre immer wieder auf diversen Reiseschnäppchen-Seiten als Karibik Europas auf und irgendwie hatten wir es deshalb immer zumindest auf dem Rand des Schirms. Eine wirkliche Priorität hatte das ganze aber nicht und deshalb wurden unsere Sardinien-Pläne nie so ganz konkret. Das änderte sich im Corona-Jahr 2020, wo einfach gar nichts so funktionierte, wie wir das eigentlich geplant hatten

Nachdem die erste Corona-Welle langsam abebbte, schauten wir uns diverse Destinationen an, wo wir trotz der immer noch brodelnden Pandemie halbwegs gefahrlos ein bisschen Sonne tanken könnten. Nachdem Spanien wieder Risikogebiet wurde und sich eine Alternative nach der anderen verabschiedete, blieb irgendwie fast nur Italien als weißer Fleck auf einer Karte voller Risikogebiete. Auch bei den Flügen hatten wir dann halbwegs Glück und entschieden uns zumindest schonmal für 5 Tage auf Sardinien, bevor es im Anschluss nach Island gehen sollte. Dreimal dürft ihr raten: auch Island mussten wir Corona-bedingt streichen, aber darum soll es jetzt hier nicht gehen. Wir wollen euch ein bisschen an unserem Workflow teilhaben lassen, denn auch bei der Sardinien-Planung lief nicht alles rund. Aufgrund der extrem dynamischen Pandemie-Situation hatten wir natürlich auch nicht lange im Vorhinein gebucht, sondern bemühten erst zwei Wochen vor Reiseantritt die Flugsuchmaschinen.

Flug-Buchung

Im Großen und Ganzen könnt ihr die Details hierzu bereits in unserem Beitrag Unsere Flugbilanz nach 5 Flügen im Corona-Sommer abchecken.

Kurz gesagt: mangels Angeboten entschieden wir uns für Ryanair-Flüge ab dem für uns sehr nahen Provinz-Airport Frankfurt-Hahn, von wo wir halbwegs günstige Flüge nach Cagliari im Süden Sardiniens fanden.

Die Flugpreise gaben in dem Fall auch die Reisedauer vor, da die Iren die Destination nur Montags und Freitags bedienten, ergo planten wir von Montag bis Freitag und strickten den gesamten Trip um die „vorgegebenen Flüge“.

Die Flugzeiten waren – typisch Ryanair – nicht megaperfekt. Der Montagsflug kam erst abends in Cagliari an, dafür ging der Rückflug am Freitag aber auch erst recht spät.

Mietwagen-Buchung mit Hindernissen

Eigentlich war der Plan, direkt den Mietwagen bei der Ankunft aufzunehmen. Eigentlich! Denn trotz Corona war Sardinien ziemlich heftig ausgebucht und das spiegelte sich in den Mietwagen-Preisen nicht gerade unwesentlich wieder. 5 Tage für über 600 Euro war uns etwas zu teuer.

Wir begannen also herum zu probieren und fanden eine Lösung, bei der wir den Mietwagen zu einem vernünftigen Preis am Mittwochmorgen früh aufnehmen und dann vor dem Abflug am Freitag wieder zurückgeben konnten. Wir fackelten nicht lange, machten die 3 Tage Mietwagen fix und entschlossen uns, am ersten kompletten Reisetag nach dem Ankunftstag dann eben erstmal die Stadt zu Fuß zu erkunden.

Hotel-Buchung

Durch die Mietwagen-Situation mussten wir auch bei der Hotel-Buchung umdenken, da wir eigentlich gerne ab vom Schuss zu günstigen Preisen übernachten. Mit einem Mietwagen ist das nie ein Problem, ohne fahrbaren Untersatz aber unter Umständen schon. Im vorliegenden Fall mussten wir nun 2 Nächte ohne Mietwagen einkalkulieren und suchten uns demnach ein Hotel in der Innenstadt.

Unsere Wahl fiel auf das Stadthotel Regina Margherita, welches ganz nett aussah, Frühstück inkludiert hatte, preislich ganz gut passte und vor allem zentral lag.

Zweite Station für die Zeit mit dem Mietwagen wurde das Raphael Hotel im kleinen Fischerort Arbatax an der Ostküste der Insel, ebenfalls mit Frühstück und äußerst hübsch im Ortskern gelegen.

Nachdem wir bei unserem Deutschland-Trip Lehrgeld bezahlt hatten, informierten wir uns bei beiden Hotels, ob wir überhaupt als Deutsche mit Arbeitsplatz im damaligen Risikogebiet Luxemburg einchecken dürfen. In beiden Fällen wurde das bejaht, womit die Entscheidung dann endgültig gefällt war.

Ready for Take-off!

Unser erster Flug seit Februar, wir waren ja fast ein bisschen aufgeregt! Da der Airport Frankfurt-Hahn lediglich 40 Minuten entfernt ist, brauchten wir uns über eine zeitaufwendige Anfahrt keine Gedanken zumachen. Wir packten, fuhren los und waren wenig später vor Ort, nutzten einen der erschreckend leeren Parkplätze in Terminalnähe, holten unser Zeug und gingen Richtung Terminal. Ab dem Terminal galt selbstverständlich: Maske auf!

Spätestens hier wurde uns bewusst, wie heftig die Corona-Pandemie die Flugbranche erschüttert hat. Auf dem Provinz-Flughafen war zwar selten die Hölle los, aber wir erlebten ein regelrechtes Geisterterminal. Fast alle Läden und Restaurants hatten geschlossen, eine kleine Passagier-Schlange knubbelte sich mit dem erforderlichen Abstand an der Sicherheitsschleuse. Ansonsten war das Gebäude wie ausgestorben, um 18 Uhr standen auf dem Abflugs-Plan lediglich noch zwei Flüge.

Nachdem wir durch die Security durchwaren, hatte immerhin ein Flughafen-Shop offen, wo wir uns eine Coke für den 2-Stunden-Flug kauften und anschließend im Gate-Bereich auf’s Boarding warteten. Die Bestuhlung waren zum Großteil entfernt worden und die Reisenden sammelten sich in Grüppchen. Die meisten versuchten halbwegs Abstand zu halten, aber spätestens als sich das gewohnt chaotische Ryanair-Boarding andeutete, verloren viele Passagiere die Pandemie aus den Augen. Wir versuchten unser bestes, die Abstände einzuhalten und sobald wir aus dem Terminal raus und auf dem Weg zur Ryanair-Boeing waren, funktionierte das auch wieder ganz easy.

Die Maschine war gut besetzt, die Maskenpflicht wurde von der Mehrheit der Leute ganz vernünftig eingehalten, einige Negativausnahmen fielen dennoch auf. Generell fühlten wir uns an Bord aber nicht unsicher. Als wir dann endlich auf die Startbahn rollten, waren jegliche Bedenken wie verflogen und wir waren megahappy endlich nochmal abzuheben.

Der knapp 2-stündige Flug nach Cagliari ging schnell vorbei, als wir landeten war es bereits dunkel. Beim De-Boarding mussten die Passagiere Reihe für Reihe das Flugzeug verlassen, was anfangs für reichlich Verwirrung beim Ryanair-Publikum sorgte. Die Crew bekam das Prozedere nach einiger Zeit aber halbwegs in den Griff, es dauerte nicht wesentlich längere als das übliche De-Boarding-Chaos beim Billigflieger.



Raus aus dem Flieger, durch das ziemlich ausufernde Terminal-Gebäude von Cagliari mit erstaunlich wenig Corona-bedingten Kontrollen raus an die frische Luft, wo uns Sardinien mit wohlig-warmen 30 Grad empfing. Weil wir wegen Corona auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten wollten, ging es mit einem Taxi in die Stadt, nach 10 Minuten standen wir beim Stadthotel Regina Margherita, unkomplizierter Check-In und dann recht schnell ins Bett, um am nächsten Tag gut ausgeschlafen durchstarten zu können.


Unser Tag in Cagliari

Unser erster richtiger Urlaubstag begann mit dem Hotel-Frühstück, dessen Büffet wegen Corona mit Hotel-Personal bestückt war, welches etwas wortkarg die Gästeteller füllte. Wir hielten uns daher definitiv mehr zurück, als wir es bei Selbstbedienung getan hätten, gingen aber trotzdem einigermaßen gesättigt auf Entdeckungstour.

Auch wenn wir uns an unserem Cagliari-Tag etwas zu freestyl-ig unterwegs waren und teilweise in die ganz falsche Richtung liefen, gewannen wir die Stadt spätestens in den Abendstunden mehr als lieb. Die Menschenmassen in der Innenstadt sorgten in Corona-Zeiten allerdings für leichtes Unbehagen, weswegen wir eigentlich permanent mit unseren Schutzmasken unterwegs waren.

Tamy hatte für das erste Abendessen auf Sardinien das vegane Restaurant Gintilla dank der nützlichen Veggie/Vegan-App HappyCow gefunden, welches wir dann schließlich auch ansteuerten. Im Endeffekt konnten wir hier unseren Abend bei grandioser veganer Küche ausklingen lassen, auch wenn die Karte etwas hochpreisiger war. Dicke Empfehlung auf jeden Fall, wenn ihr mal in Cagliari sein solltet und nach erstklassiker Abendverpflegung sucht!




Zurück zum Airport… für den Mietwagen

Check-Out beim Stadthotel: Ready for Road Trip!

Der nächste Tag sollte bereits unseren Abschied von Cagliari einläuten, schließlich wollten wir noch was von der Insel sehen. Da die Mietwagenpreise erst an unserem dritten Tag in Italien bezahlbar wurden, mussten wir also früh morgens zurück zum Flughafen, damit es danach endlich auf die Straße gehen konnte.

Also Hotel-Frühstück, dann Check-Out und mit dem Taxi zum Flughafen, um dort den halbwegs günstigen Mietwagen abzugreifen (deutlich billiger, als wenn wir in der Stadt gemietet hätten). Dennoch ein verrücktes Gefühl, den Flughafen wieder als kurze Zwischenstation zu besuchen, bevor wir am Freitag wieder von hier nach Deutschland zurückfliegen würden.

Gemietet hatten wir einen Kleinwagen bei Enterprise, drei Tage für knapp 180 Euro. Billig ist anders, aber die Corona-Pandemie und unser Urlaubshunger ließ uns bei den Preisen das ein oder andere Auge zudrücken.

Wir verloren keine Zeit und waren wenig später mit unserem Fiat Panda on the road Richtung Ostküste, wo unser Hotel im kleinen Fischerort Arbatax für die nächsten zwei Nächte sozusagen unser heutiges Etappenziel darstellte. Unterwegs wollten wir uns spontan ein paar Strände anschauen und uns nicht weiter stressen lassen.

Kurz vor unserem Zielort fanden wir um die Mittagszeit einen Strand mit perfekt türkis-blauem Wasser, der dem Namen „Karibik Europas“ alle Ehre machte. Dafür, dass wir eigentlich keine großen Wasserratten sind, waren wir ruckzuck im Wasser und hatten eine unserer chilligsten Stranderfahrungen überhaupt.

Im Laufe des Nachmittags ging es dann weiter nach Arbatax, wo wir schon mehr als gespannt auf unser kleines Hotel im Ortskern waren. Und die hübsche Internetpräsenz hatte nicht übertrieben, das Raphael Hotel war eine Augenweide und eine richtige Oase der Ruhe, wo zudem vorbildlich auf sämtliche Hygiene-Maßnahmen in Verbindung mit der Corona-Pandemie geachtet wurde. So durften wir das Hotel erst betreten, nachdem Fieber bei uns gemessen wurde. So befremdlich das im ersten Augenblick erschien, fühlten wir uns dafür während unserem gesamten Aufenthalt hier absolut sicher.

Entsprechend entspannt ließen wir dann auch den Abend in Arbatax ausklingen. Wir schauten uns ein wenig in dem idyllischen Fischerort um, der vor allem für seine rote Felsklippen bekannt ist, an denen man herrlich entspannt die Seele baumeln lassen kann.

Aufgrund eines eher eingeschränkten kulinarischen Angebots entschieden wir uns nach kurzer Google-Lektüre für die Pizzeria La Comida, zu der wir anschließend noch dreimal zum Abendessen zurückkehrten. Das geht bei zwei Übernachtungen in Arbatax nicht auf? Ihr habt Recht… aber dazu an anderer Stelle mehr. Die kleine, sehr basic ausgestattete Pizzeria ist jedenfalls sehr empfehlenswert und hatte die beste Pizza am Start, die wir bisher in Italien genießen durften.

Als großes Finale schauten wir uns noch die Dachterasse unseres Hotels an, die der geradezu perfekte Spot war, um einen anstrengenden Urlaubstag ausklingen zu lassen.


Spontan zum Golf von Orosei – Funktioniert das?

Die schönsten Karibikstrände mit wuchtigen Felskulissen findet man auf Sardinien am Golfo di Orosei. Problem: Das Gebiet ist ein gigantischer Nationalpark, der mit dem Auto nicht erreichbar ist. Hin kommt man also nur mit langen Wanderungen oder Bootstouren. Letztere sind aber – gerade im Sommer – oft ausgebucht. Wer es wie wir am Vorabend versucht, hat meistens keine Chance. Hinzu kommt, dass es sich bei den Angeboten oft um Ganztages-Angebote mit Verpflegung handelt, bei denen man von Bucht zu Bucht geschippert wird.

Wir waren auf der Suche nach einer Nachmittags-Tour, bei der man lediglich ein bis zwei Strände besucht und somit auch noch etwas vom Rest des Tages hat. Nachdem wir gelesen hatten, dass im gut 70 Kilometer entfernten Cala Gonone lokale Anbieter auch solche Optionen anbieten, setzen wir uns nach einem ausgedehnten Frühstück in unserem Hotel ins Auto und starteten in Richtung Norden, letztendlich ohne zu wissen, ob wir eine solche Tour noch bekommen würden.

Schon die Strecke, die sich auf der gebirgigen Seite des Nationalpark entlang schlängelte war den Ausflug bereits wert. Sardinien präsentierte sich auf den zwei Stunden Fahrt als schroffes, manchmal etwas zurückhaltendes Naturjuwel, das man sich wirklich erfahren und erwandern muss, um es aus der Reserve zu locken. Wer seinen Sardinien-Urlaub nur am Strand verbringt, verpasst – wie so oft – so einiges!

In Cala Gonone angekommen fanden wir bereits beim zweiten Anbieter offene Plätze bei einer Tour zur Cala Luna, eine der beliebtesten Buchten. 15-20 Minuten Bootsfahrt, eine gute Stunde Aufenthalt, dann wieder zurück. Das passte für uns perfekt, wir fackelten nicht lange und machten den Sack zu. Wir schlenderten zum Hafen, tranken einen Kaffee und erfuhren beim kurzen Twitter-Check, das Island die Einreise-Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie drastisch verschärft hat und sich damit als unser September-Reiseziel disqualifizierte. Damn!

Aber egal, wir boardeten wenig später unser kleines Boot, welches recht dicht vollgepackt wurde (sicherlich nicht zu 100% Corona-konform) und kurze Zeit später ablegte und an der Küste in Richtung Süden fuhr. Nach rund 15 Minuten kamen wir wie versprochen an und die beliebteste Bucht zeigte schon von weitem, wie beliebt sie war.

Der Strand war gut gefüllt, unzählige Boote tummelten sich rundherum und ein reger Shuttle-Verkehr spuckte immer neue Touristen in dem Naturparadies ab. Wir waren instant froh, dass wir nur einen Kurztrip hierher gebucht hatten, suchten uns ein halbwegs ruhiges Fleckchen am Strand und kühlten uns zwischendurch im herrlich Karibik-blauen Wasser ab.

Eine gute Stunde später boardeten wir wie geplant unser Boot zurück nach Cala Gonone und verstanden nun, warum man diese Touren am besten so früh wie möglich am Morgen starten sollte, um dem Touristen-Armageddon zu entgehen. Empfehlung an alle, die den Golf von Orosei erkunden wollen: entweder wandern oder superfrüh an sein!

Nettes Gimmick auf der Fahrt zurück: die größte Segelyacht der Welt, die SY A, ankerte direkt vor der Cala Luna und präsentierte sich in der späten Nachmittagssonne als unübersehbares Monument. 400 Millionen Euro soll der Bau gekostet haben. Die Segelyacht ist 142,81 Meter lang, 24,88 Meter breit und verfügt über eine Unterwasser-Lounge, vier Beiboote, sowie ein Mini-U-Boot. Sie gehört dem russischen Milliardär Andrei Melnitschenko.

Den Rest des Tages verbrachten wir schließlich mit der Heimfahrt durch’s Gebirge und anschließend einem Besuch in unserer neuen Lieblings-Pizzeria in Arbatax.


Der letzte Tag und ein verrückter Plan…

Unseren letzten Tag auf Sardinien begannen wir mal ausnahmsweise als Frühaufsteher mit einem Sonnenaufgang über der Bucht von Arbatax. Anschließend Dusche, ein ausgedehntes letztes Frühstück im Raphael-Hotel und wenig später waren wir auch schon on the Road.

Wir verließen den kleinen idyllischen Fischerort und wollten unseren letzten Tag wieder in diesem türkis-blauen Wasser verbringen, was es uns so angetan hatte. Wenig später waren wir wieder an dem Strandabschnitt etwas südlich von Arbatax, an dem wir bereits vor zwei Tagen unterwegs waren. Dieses mal waren wir sogar so verrückt und mieteten uns zwei Strandliegen und machten tatsächlich das, über das wir sonst normalerweise die Nase rümpfen. Am Strand liegen, zwischendurch ins Wasser hüpfen, wieder am Strand liegen, wieder ins Wasser. Aber alles war einfach perfekt, die Sonne ballerte, das Wasser war angenehm abkühlend, aber trotzdem gut temperiert, wenig Wellengang,… und wir machten uns bereits Gedanken über unseren nächsten Urlaub. Was konnten wir anstelle von Island machen, was ließ Corona zu?

Wir träumten von den Malediven, den Seychellen, checkten sogar teilweise schon Hotelpreise am Handy… und überlegten gleichzeitig scherzhaft im „Notfall“ einfach wieder nach Sardinien zu kommen…

Wir verbrachten mehrere Stunden am Spiaggia di Cea, aßen schließlich noch in einer Strandbar erstaunlich solide Pasta und mussten uns dann wohl oder übel langsam verabschieden.

Dann ging alles ganz schnell. 143 Kilometer nach Süden, Mietwagen abgeben, dann ab in den Flughafen, von wo wir erst vor zwei Tagen nach Arbatax gestartet waren. Am Flughafen herrschte natürlich Maskenpflicht, die Maßnahmen wurden einigermaßen eingehalten, das Ryanair-Boarding war wie immer recht chaotisch und ehe wir uns versahen, waren wir auf dem Weg zum Frankfurt-Hahn. Gute 1,5 Stunden später Landung, dann zum Auto, Heimfahrt.


Fazit

Sardinien hat etwas mit uns gemacht, was wir nicht für möglich gehalten hätten! In nur fünf Tagen wurden aus zwei überzeugten Road Trippern ein Pärchen auf zwei Strandliegen. Diese Transformation ist auch für uns bis heute irgendwie unheimlich, aber dieses türkis-blaue Wasser hatte es uns so sehr angetan, dass auf diesen Artikel noch ein Unfreiwilliger Italian Summer Part II folgen wird…

Sardinien können wir also definitiv weiter empfehlen, sowohl das hübsche Cagliari, als auch die betörend schöne Ostküste mit ihrer teilweise endlos weiten Natur. Manchmal fühlten wir uns beim Durchfahren gar ein bisschen an die nicht enden wollenden Landschaften des US-Südwestens erinnert.

Wie immer interessiert uns am Ende aber auch eure Meinung! Wart ihr schonmal auf Sardinien? Was waren eure Lieblings-Orte, was hat euch beeindruckt, worauf würdet ihr bei einem erneuten Besuch verzichten?

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